wer probt, ist feige

...heißt es unter Musikern. Aber ab und zu ist es halt doch ganz gut.

Am Jahresende zählen wir immer zusammen, wie viele Teilproben und Vollproben und Ensembleproben und Auftritte und Veranstaltungen wir über das Jahr verteilt hatten. Und die Zahl, die da rauskommt, ist immer beachtlich hoch. Und du musst bedenken, dass da bei dem einen oder anderen Musikanten auch noch Musikstunden dazukommen, die er in der Musikschule besucht. Plus die vielen Stunden, die jeder Musikant daheim selbst noch übt. Unterm Strich ist das Musizieren also eine ganz schön zeitaufwendige Freizeitbeschäftigung. Alle, die ein Fitnessstudio-Abo haben, dreimal hingegangen sind und seither das Fitnessstudio nicht mehr von innen gesehen haben, mögen sich an der Stelle bitte ein Beispiel nehmen!

Aber da gibt es jetzt Musikanten, denen ist das noch immer nicht genug. Und die suchen sich dann zusätzlich zur Musi noch eine weitere Musi. Oder ein weiteres Orchester. Oder gründen selbst ein Ensemble. Und dann haben sie noch mehr Proben und Aufritte. Und wenn man schon so viel probt, dann ist es auch schön, wenn Leute kommen und sich anhören, was man alles geprobt hat.

...und daher seid ihr eingeladen zuzuhören: Miriam Mark spielt mit dem Fanfarenorchester...

...und the m&m drops spielen das Konzert SCHLAGen was das ZEUG hergibt in Serfaus